Medizinische Hinweise E-Mail

Stand 28.06.2006
(Unverändert gültig seit: 23.06.2006)

Auch in Russland ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten.

Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter www.bmelv.de

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ finden Sie unter http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Gesundheitsdienst/Vogelgrippe.html

Die medizinische Versorgung in der Russischen Föderation entspricht nicht deutschen Verhältnissen, insbesondere ist die stationäre Betreuung schwierig, die Hygiene ist nicht immer gewährleitet, russische Sprachkentnisse sind in der Regel erforderlich. Dieses gilt besonders außerhalb von Moskau und St. Petersburg.

In der Russischen Föderation ist es in den letzten Jahren zu einem deutlichen, zum Teil dramatischen Anstieg – auch durch zunehmenden Drogenmissbrauch, durch Prostitution, sowie in Einzelfällen auch über kontaminierte Blutkonserven– von sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten, wie z.B. HIV, gekommen. Es ist weiterhin ein deutlicher Anstieg von Lungentuberkuloseerkrankungen zu beobachten.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reiseantritt von einem Arzt den Impfstatus gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A überprüfen zu lassen. Bei besonderer Exposition könnten auch Impfungen gegen Hepatitis B (z. B. Langzeitaufenthalt), Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME-Zeckenübertragung, Infektionsgebiete: St. Petersburg, Ekaterinburg, bis in die Waldgebiete Sibiriens, Saison April - Oktober), ggf.auch Typhus, Tollwut sowie Japanische Encephalitis (z. B. Südostsibirien, südlich von Chabarowsk, Saison Juli - September) empfohlen sein.Eine Auslandskranken- und eine Flugrettungsversicherung sollten abgeschlossen werden.

 
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